Halteverbots-​Schilder dür­fen nicht leicht zu über­se­hen sein

Wer­den Hal­te­ver­bots­schil­der so auf­ge­stellt, dass sie leicht zu über­se­hen sind, ist der Falsch­par­ker ent­las­tet. Ge­ra­de kurz­zei­tig gel­ten­de ab­so­lu­te Hal­te­ver­bo­te müs­sen so gut be­schil­dert sein, dass sie oh­né wei­te­res gut zu er­ken­nen sind. Ge­nügt das Hal­te­ver­bot die­sem so ge­nann­ten Sicht­bar­keits­grund­satz nicht, kann der Au­to­fah­rer nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts in Leip­zig vom 06. April 2016 (Az. 3 C 10.15) … Wei­ter­le­sen …

Weg­la­ge­rei 3.0

Wird “ge­blitzt” ist der Vor­wurf der Ab­zo­cke nicht weit. Doch eben­so rich­tig und wich­tig wie die Ge­schwin­dig­keits­über­wa­chung für die Si­cher­heit im Stra­ßen­ver­kehr ist, eben­so nach­voll­zieh­bar ist die Kri­tik an der Durch­füh­rung der­sel­ben. Ganz ab­ge­se­hen von der Fra­ge, ob wirk­li­ch vor­nehm­li­ch an Un­fall­schwer­punk­ten ge­mes­sen wird, sind es vor al­lem die ein­ge­setz­ten Mess­me­tho­den, die für er­heb­li­chen Är­ger … Wei­ter­le­sen …

Ver­kehrs­recht: Haf­tungs­ver­tei­lung Kraft­fahr­zeug vs. Fuß­gän­ger

Die Fahr­bahn ge­hört in ers­ter Li­nie den (Kraft-)Fahrzeugen; für Fuß­gän­ger exis­tie­ren Über­que­rungs­hil­fen wie z.B. Ze­bra­strei­fen. Be­tritt ein Fuß­gän­ger die Fahr­bahn und kommt es dort zur Kol­li­si­on, so wer­den vor­ge­richt­li­ch oft­mals sei­tens der Kraft­fahrt­haft­pflicht­ver­si­che­rer mit die­ser — schma­len — Be­grün­dung die Schadensersatz- und Schmer­zens­geld­an­sprü­che der Ge­schä­dig­ten zu­rück­ge­wie­sen. Zu Recht? Zu­nächst haf­tet der KH-​Versicherer ver­schul­dens­un­ab­hän­gig aus Ge­fähr­dung, da ei­né Ver­ur­sa­chung durch … Wei­ter­le­sen …

Ver­si­che­rungs­recht: Un­wirk­sa­me Klau­seln im Klein­ge­druck­ten

Ver­si­che­rer ver­zich­ten re­gel­mä­ßig bei Mas­sen­pro­duk­ten auf die Stel­lung von Ge­sund­heits­fra­gen. Um das so un­ge­prüft über­nom­me­né Ri­si­ko den­no­ch ein­zu­gren­zen wur­den in die Ver­trags­be­din­gun­gen Klau­seln auf­ge­nom­men, die v.a. für “ernst­li­che Er­kran­kun­gen” und “Un­fall­fol­gen” zeit­li­ch be­fris­tet den Ver­si­che­rungs­schutz aus­schlie­ßen. Ei­né der­ar­ti­ge Klau­sel hat nun­mehr der Bun­des­ge­richts­hof mit Ur­teil vom 10.12.2014 für in­trans­pa­rent und da­mit un­wirk­sam er­klärt, BGH IV … Wei­ter­le­sen …

Ver­kehrs­recht: Helm­pflicht für Rad­fah­rer durch die Hin­ter­tür?

Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat mit Ur­teil vom 17. Ju­ni 2014 (VI ZR 281/13) ein Mit­ver­schul­den ei­ner un­be­helm­ten Fahr­rad­fah­re­rin an ih­ren schwe­ren Kopf­ver­let­zun­gen ver­neint und da­mit ei­ner Helm­pflicht durch die Hin­ter­tür — zu­min­dest vor­er­st — ei­né Ab­sa­ge er­teilt. Die Dis­kus­si­on um die Helm­pflicht für Fahr­rad­fah­rer ist da­mit aber kei­nes­wegs be­en­det. Die Ge­schä­dig­te fuhr im Jahr 2011 mit ih­rem Fahr­rad auf dem Weg … Wei­ter­le­sen …