Ar­beit­ge­ber in­sol­vent – was ist mit mei­nem rück­stän­di­gen Lohn?

Zwar ist die Wirt­schafts­kri­se vor­bei. Ei­né Ga­ran­tie vor der In­sol­venz des ei­ge­nen Ar­beit­ge­bers be­steht je­doch nicht. In ei­nem sol­chen Fall ver­liert der Ar­beit­neh­mer nicht nur sei­nen Ar­beits­platz, son­dern be­kommt auch rück­stän­di­gen Lohn nicht mehr vom Ar­beit­ge­ber be­zahlt. Was nun? Ar­beit­neh­mer sind zu­min­dest für ei­nen be­stimm­ten Zeit­raum vor der In­sol­venz des Ar­beit­ge­bers ge­schützt. Es be­steht ein An­spruch … Wei­ter­le­sen …

Neu­es zum Min­dest­lohn

Seit 01.01.2015 ist das Min­dest­l­ohn­ge­setz in Kraft. Es sieht ei­nen Lohn­an­spruch von 8,50 € brut­to pro Stun­de vor. Bei der An­wen­dung des Ge­set­zes in der Pra­xis blei­ben vie­le Fra­gen of­fen. Hier ist die Ar­beits­ge­richts­bar­keit be­ru­fen, die pas­sen­den Ant­wor­ten zu lie­fern. Es gibt auch be­reits er­s­te Grund­satz­ent­schei­dun­gen des Bun­des­ar­beits­ge­richts. In sei­nem Ur­teil vom 25.05.2016 ent­schied das Ge­richt, … Wei­ter­le­sen …

Dau­er­bren­ner Über­stun­den

Das The­ma Über­stun­den birgt seit je­her ein er­heb­li­ches Konflikt- und Streit­po­ten­ti­al. Der Ar­beit­ge­ber ist in der Re­gel dar­in in­ter­es­siert, auf die Ar­beits­leis­tung sei­ner Mit­ar­bei­ter auch über die nor­ma­len Ar­beits­zei­ten hin­aus zu­grei­fen zu kön­nen, wenn be­son­de­re be­trieb­li­che Si­tua­tio­nen, z.B. Ter­min­druck, dies er­for­dern. Um­ge­kehrt wol­len die Ar­beit­neh­mer un­vor­her­seh­ba­re Ein­grif­fe in ih­re Frei­zeit­ge­stal­tung und ihr Fa­mi­li­en­le­ben mög­lichst ver­mei­den. … Wei­ter­le­sen …

Pro­be­zeit­ver­län­ge­rung

Ent­ge­gen weit­ver­brei­te­ter Mei­nung gibt es zu Be­ginn ei­nes Ar­beits­ver­hält­nis­ses kei­né au­to­ma­ti­sche Pro­be­zeit. Ei­né Pro­be­zeit müs­sen Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer ver­ein­ba­ren, wenn zu­nächst ein­mal über­prüft wer­den soll, ob man über­haupt zu­ein­an­der passt. Wie lan­ge es dau­ert, um si­ch die­se Klar­heit zu ver­schaf­fen, lässt si­ch nicht all­ge­mein sa­gen, son­dern hängt häu­fig von den An­for­de­run­gen des je­wei­li­gen Ar­beits­plat­zes ab. … Wei­ter­le­sen …

Kün­di­gung we­gen Stal­king?

Das Pro­blem des Stal­king hat er­st in jün­ge­rer Zeit die not­wen­di­ge Auf­merk­sam­keit beim Ge­setz­ge­ber und der Jus­tiz ge­fun­den. Stal­ker sind Per­so­nen, die ei­nen an­de­ren Men­schen ver­fol­gen, be­läs­ti­gen und ter­ro­ri­sie­ren. Er­st im Jahr 2007 wur­de mit § 238 StGB der Straf­tat­be­stand der „Nach­stel­lung“ ein­ge­führt, der min­des­tens ei­né Frei­heits­stra­fe bis zu drei Jah­ren oder Geld­stra­fe als Sank­ti­on … Wei­ter­le­sen …