Un­schuld­ver­mu­tung und Fair Tri­al

Das deut­sche Straf­pro­zess­recht kennt ei­nen grund­le­gen­den, ver­fas­sungs­recht­lich ver­an­ker­ten Grund­satz, der wich­ti­ger nicht sein könn­te: Bis zum rechts­kräf­ti­gen Be­weis des Ge­gen­teils ist je­der un­schul­dig. Auch und be­son­ders dann, wenn er von den Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den (Po­li­zei und Staats­an­walt­schaft) ins Vi­sier ge­nom­men wird. Die Un­schulds­ver­mu­tung gilt nicht nur für Ba­ga­tell­ta­ten oder Ord­nungs­wid­rig­kei­ten. Sie gilt auch für Ka­pi­tal­ver­bre­chen, wie Mord … Wei­ter­le­sen …