Ver­kehrs­recht: Haf­tungs­ver­tei­lung Kraft­fahr­zeug vs. Fuß­gän­ger

Die Fahr­bahn ge­hört in ers­ter Li­nie den (Kraft-)Fahrzeugen; für Fuß­gän­ger exis­tie­ren Über­que­rungs­hil­fen wie z.B. Ze­bra­strei­fen. Be­tritt ein Fuß­gän­ger die Fahr­bahn und kommt es dort zur Kol­li­si­on, so wer­den vor­ge­richt­lich oft­mals sei­tens der Kraft­fahrt­haft­pflicht­ver­si­che­rer mit die­ser — schma­len — Be­grün­dung die Schadensersatz- und Schmer­zens­geld­an­sprü­che der Ge­schä­dig­ten zu­rück­ge­wie­sen. Zu Recht? Zu­nächst haf­tet der KH-Versicherer ver­schul­dens­un­ab­hän­gig aus Ge­fähr­dung, … Wei­ter­le­sen …

Ver­si­che­rungs­recht: Un­wirk­sa­me Klau­seln im Klein­ge­druck­ten

Ver­si­che­rer ver­zich­ten re­gel­mä­ßig bei Mas­sen­pro­duk­ten auf die Stel­lung von Ge­sund­heits­fra­gen. Um das so un­ge­prüft über­nom­me­ne Ri­si­ko den­noch ein­zu­gren­zen wur­den in die Ver­trags­be­din­gun­gen Klau­seln auf­ge­nom­men, die v.a. für “ernst­li­che Er­kran­kun­gen” und “Un­fall­fol­gen” zeit­lich be­fris­tet den Ver­si­che­rungs­schutz aus­schlie­ßen. Ei­ne der­ar­ti­ge Klau­sel hat nun­mehr der Bun­des­ge­richts­hof mit Ur­teil vom 10.12.2014 für in­trans­pa­rent und da­mit un­wirk­sam er­klärt, BGH IVWei­ter­le­sen …

Ver­kehrs­recht: Helm­pflicht für Rad­fah­rer durch die Hin­ter­tür?

Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat mit Ur­teil vom 17. Ju­ni 2014 (VI ZR 281/13) ein Mit­ver­schul­den ei­ner un­be­helm­ten Fahr­rad­fah­re­rin an ih­ren schwe­ren Kopf­ver­let­zun­gen ver­neint und da­mit ei­ner Helm­pflicht durch die Hin­ter­tür — zu­min­dest vor­erst — ei­ne Ab­sa­ge er­teilt. Die Dis­kus­si­on um die Helm­pflicht für Fahr­rad­fah­rer ist da­mit aber kei­nes­wegs be­en­det. Die Ge­schä­dig­te fuhr im Jahr 2011 mit ih­rem … Wei­ter­le­sen …

Al­le Jah­re wieder- die Ver­jäh­rung droht

Das Jah­res­en­de naht, und da­mit auch die mög­li­che Ver­jäh­rung von An­sprü­chen. Bei der Re­form des Ver­jäh­rungs­rech­tes hat der Ge­setz­ge­ber das En­de der meis­ten Ver­jäh­rungs­fris­ten auf das Jah­res­en­de ge­legt. Aus die­sem Grund gibt es nun seit ei­ni­gen Jah­ren das Phä­no­men, dass zum Jah­res­en­de sei­tens des An­spruchs­in­ha­bers oder der von Ih­nen be­auf­trag­ten Rechts­an­wäl­te in gro­ßem Um­fang Mahn­be­schei­de … Wei­ter­le­sen …

Ver­si­che­rungs­recht: Schreck­ge­spenst Be­rufs­un­fä­hig­keit

Die pri­va­te Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung wird zu­sam­men mit der pri­va­ten Haft­pflicht­ver­si­che­rung als wich­ti­ger Bau­stein der pri­va­ten Vor­sor­ge be­trach­tet. Ver­si­che­rer wer­den von da­her nicht mü­de dar­auf hin­zu­wei­sen, dass je­der vier­te Deut­sche vor Er­rei­chen des Ren­ten­al­ters be­rufs­un­fä­hig wird und sich nur 10% da­ge­gen ver­si­chert ha­ben. Aber noch lan­ge nicht je­der Ver­si­cher­te weiß, wann er ei­nen An­spruch auf die ver­ein­bar­te … Wei­ter­le­sen …