Ver­kehrs­recht: Helm­pflicht für Rad­fah­rer durch die Hin­ter­tür?

Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat mit Ur­teil vom 17. Ju­ni 2014 (VI ZR 281/13) ein Mit­ver­schul­den ei­ner un­be­helm­ten Fahr­rad­fah­re­rin an ih­ren schwe­ren Kopf­ver­let­zun­gen ver­neint und da­mit ei­ner Helm­pflicht durch die Hin­ter­tür — zu­min­dest vor­erst — ei­ne Ab­sa­ge er­teilt. Die Dis­kus­si­on um die Helm­pflicht für Fahr­rad­fah­rer ist da­mit aber kei­nes­wegs be­en­det. Die Ge­schä­dig­te fuhr im Jahr 2011 mit ih­rem … Wei­ter­le­sen …

Ver­brau­cher bes­ser vor E-Mails ge­schützt!

Der Bun­des­ge­richts­hof hat ein klei­nes Weih­nachts­ge­schenk für den Ver­brau­cher­schutz in ei­ne Grund­satz­ent­schei­dung ver­packt. Kom­mer­zi­el­ler Wer­bung kann man sich heut­zu­ta­ge kaum noch ent­zie­hen. Dies gilt selbst dann, wenn man sich als Ver­brau­cher in sei­nen pri­va­ten Räum­lich­kei­ten auf­hält. Ob im Fern­se­hen, im Ra­dio oder im In­ter­net: Über­all be­wer­ben kom­mer­zi­el­le An­bie­ter ih­re Pro­duk­te und Leis­tun­gen. Selbst wenn man … Wei­ter­le­sen …

Face­book & Ar­beits­recht

Si­cher kann man Ver­ständ­nis für ei­nen Zeit­ge­nos­sen auf­brin­gen, der sich ein­mal über ei­nen Kol­le­gen, den Vor­ge­setz­ten oder sei­nen Chef är­gert. Wer al­ler­dings die­sem Är­ger in so­zia­len Netz­wer­ken, wie Face­book oder Twit­ter öf­fent­lich­keits­wirk­sam Luft ver­schaf­fen will, soll­te ge­warnt sein, dass auch das World Wi­de Web kein rechts­frei­er Raum ist und man auf die­se Wei­se schnell sei­nen … Wei­ter­le­sen …

Schwei­gen ist Gold

Straf­recht kann je­den tref­fen – zu­min­dest sei­ne klei­ne Schwes­ter, das Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­recht. Die Re­geln sind im De­tail ver­schie­den. Es be­stehen aber ge­nü­gend Ge­mein­sam­kei­ten, um in die­sem Bei­trag auf bei­de Rechts­be­rei­che gleich­sam ein­zu­ge­hen. Als Be­schul­dig­ter (im Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­recht heißt er „Be­trof­fe­ner“) be­kommt man in der Re­gel Post oder so­gar Be­such von der Po­li­zei. Und be­reits hier zeigt sich, … Wei­ter­le­sen …

Recht­li­che Be­wer­tung des Streams aus of­fen­sicht­lich rechts­wid­ri­ger Quel­le

Ist Strea­ming aus of­fen­sicht­lich rechts­wid­ri­ger Quel­le für den Nut­zer straf­bar nach § 106 Abs. 1 UrhG? Dies sei am Bei­spiel der Sei­te „kinox.to“ (Link zu Wikipedia-Eintrag) er­ör­tert (Platz­zif­fer 40 auf dem deut­schen Alexa-Ranking- Stand De­zem­ber 2015). I. Der klas­si­sche Stream aus of­fen­sicht­lich rechts­wid­ri­ger Quel­le Über die un­ter­schied­li­chen Tech­ni­ken des Strea­mens lässt sich ein ei­ge­ner Wikipedia-Eintrag ver­fas­sen. … Wei­ter­le­sen …